Wenn der zweite Donnerstag nach Pfingsten anbricht, steht unsere Gemeinde ganz im Zeichen von Fronleichnam.
Schon ein Vorkriegsautor beschrieb das Fest mit den Worten: „Mensch und Natur überbieten sich, den Herrn im Brot zu feiern und zu preisen.“
Dass diese Tradition bis heute Bestand hat, zeigten die Gläubigen und örtlichen Vereine, die mit ihren Fahnenabordnungen für einen festlichen Rahmen sorgten.
Den Auftakt bildete der feierliche Einzug in den prachtvoll dekorierten „Dom der Hallertau“, angeführt von der Blaskapelle Sepp Eibelsgruber. Gemeinsam mit dem Kirchenchor sorgte die Kapelle für die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes.


Danach begab sich eine große Zahl an Gläubigen auf die traditionelle Prozession. Betend und singend bewegte sich der Zug durch die idyllische Marktgemeinde zu den vier Stationsaltären, die mit liebevoll gelegten Blumenteppichen geschmückt waren.


Ein besonderes Bild boten die Kommunionkinder dieses Jahres: Sie begleiteten das Allerheiligste, welches der Geistliche unter dem als „Himmel“ bekannten Baldachin durch die Straßen trug.


Auch wir nahmen an der Prozession mit unserer Fahne teil.


